Exogene Ketone in Deutschland/ Europa

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Exogene Ketone

Nicht nur die ketogene Ernährung, sondern auch die exogenen Ketone werden in Europa immer bekannter. 

Mehr und mehr Menschen stellen einfach fest, wie sehr sie ihr Zuckerstoffwechsel einschränkt und wünschen sich mehr Energie und endlich auch langfristig abzunehmen.

Oft herrscht viel Frust, da viel ausprobiert wurde, aber die gewünschten Ergebnisse ausblieben.

Ein Ansatz, wo es nicht rein um die Kalorien geht, sondern um die Herstellung der hormonellen Balance und die Reduktion von Insulin und Cortisol scheint langsam auch bei Experten im Gesundheits- und Fitnessbereich angekommen zu sein. Zumindest bei denen, die sich weiterbilden und nicht nur die „klassische“ Ausbildung durchlaufen haben, die das Wissen von vor 20 Jahren wiedergibt.

Die Kombination aus Ketogener Ernährung und Intermittierendem Fasten (IF) hat schon vielen Menschen zu einem besseren Körpergefühl geholfen und endlich wieder das eigene Körperfett als Energiequelle anzuzapfen, aber viele tun sich schwer mit #keto zu beginnen und ein sanfterer Einstieg mit Exogenen Ketonen fällt einfach vielen Menschen leichter.

Außerdem ist es auch leichter über einen längeren Zeitraum umsetzbar. Die Exogenen Ketone haben die meisten Vorteile der ketogenen Ernährung ohne den Nachteil, nämlich primär der schweren Umsetzbarkeit der ketogenen Ernährung.

Versteht uns nicht falsch, die ketogene Ernährung ist genial und für die meisten Menschen umsetzbar, aber am Anfang können viele sich das nicht vorstellen. Allerdings gibt es, was die ketogene Ernährung angeht, auch ein paar Kontraindikationen, welche es bei den Ketonen eben nicht gibt.

Inhaltsvezeichnis:

  1.  Was sind Ketone?

  2.  Wege in die Ketose?

  3.  Die Geschichte der KETONE

  4.  Was können Exogene Ketone und was nicht?

  5.  Warum sind die Exogenen Ketone jetzt erst bekannt?

  6.  Was kann ich von Exogenen Ketonen erwarten?

  7.  Worauf ist beim Kauf von Exogenen Ketonen zu achten?

  8.  Wie nehme ich exogene Ketone ein?

1) Was sind Ketone?

Du kennst bestimmt die drei Makronährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Manche Experten sprechen bei den Ketonen tatsächlich vom 4. Makronärstoff, da Ketone viele Funktionen im Körper übernehmen können.

Vereinfacht gesagt haben wir im Körper den Glukose Stoffwechsel und den Ketose Stoffwechsel. In den Zustand der Ketose kommen wir, wenn wir die Hauptenergie aus Fetten beziehen. Das ist ein absolut natürlicher Zustand. Der Körper holt überwiegend die Energie aus Fettbausteinen und Fettsäuren. Das können körpereigene Fette sein oder Nahrungsfette.

Wann sprechen wir von dem Zustand der Ketose? Wenn wir eine nennenswerte Anzahl von Ketonen im Körper haben.

Diese können im Urin, im Atem oder auch im Blut gemessen werden. Die Messung der Ketone im Blut ist am genauensten und mittlerweile auch erschwinglich.

Es gibt drei verschiedene Formen von Ketonen oder Ketonkörpern:

a) Acetoacetat, b) ß-Hydrocybutryrat (BH) und c) Aceton.

a) kann im Urin nachgewiesen werden

b) im Blut

und c) im Atem

Die Herstellung von Ketonen ist eine lebenswichtige Aufgabe, die uns in Zeiten der Evolution oft das Leben gerettet hat.

Heutzutage schaffen es immer weniger Menschen aufgrund eine entgleisten, zuckerhaltigen Ernährung in den Zustand der Ketose. Vom Zustand der Ketose wird gesprochen ab einem Wert von 0,5 mmol/l bis zu ca 7 mmol/l.

Durch die Ketogene Ernährung und Fasten können Werte bis zu 7 erreicht werden. Mit exogenen Ketone aus R-BHB Salzen war die höchste Veränderung, die ich gemessen habe. Nämlich von 0,1 mmol/l auf 3,3 mmol/l.

 Achtung: Ketoazidose – kann ich das erreichen durch Exogene Ketone?

Die diabetische Azidose beginnt ab 10-25 mmol/l und ist ohne Erkankung nicht wirklich zu erreichen.

2) Wege in die Ketose?

Was sind die bekanntesten Wege in die Ketose?

a) ketogene Ernährung

b) Fasten und auch Formen des Intervallfastens mit low Carb Ernährung

c) Extreme körperliche Belastung (intensiver Sport oder Wehen bei der Schwangerschaft)

d) Kälte (Eisbaden)

e)gezielte Ernährung oder Supplemente: Koffein, Kokosöl, MCT-Öl und Exogene Ketone

3) Die Geschichte der Ketone 

Die Erforschung der Ketone geht bis auf die 1920er Jahre zurück. Erstmals wurden sie als gefährlich bewertet, da sie im Harn von Diabetikern zu finden waren. Falsch eingestellte Diabetiker können tatsächlich zu viele Ketone produzieren, hier wird von einer Ketoazidose gesprochen, was nichts mit den sonst extrem guten Vorteilen der Ketone zu tun hat.

In den 1920er Jahren erforschten Dr. Mynie Petermann und Dr. Russel Wilder zum ersten Mal die Wirkung der Ketone, vor allem in Kombination mit Epilepsie. Man stellte fest, dass Epilepsie kranke Kinder weniger Anfälle hatten, wenn man sie fasten ließ. Die Erkenntnis war, dass beim Fasten die Produktion der Ketonkörper besonders hoch sei. Da Kinder aber nicht permanent fasten können, versuchte man eine Ernährungsform zu finden, die die Ketonkörper Produktion fördert und den Fastenzustand imitiert. Es stellte sich heraus, dass eine fettreiche Ernährung genau das tat und die Forscher nannten sie die „Fasting Mimicking Diet“, heute bekannt als ketogene Ernährung, wobei ketogen so viel heißt, wie Ketone-bildend.

Vermehrte Aufmerksam erfuhren die Ketone dann in den 1960er Jahren. Bis dahin war die gängige Meinung der Wissenschaft, dass unser Gehirn Zucker braucht, um zu funktionieren. Als herauskam, dass Ketone der Glukose in nichts nachstanden, dazu sogar weniger oxidativen Stress erzeugten, bekam die Forschung regen Zuwachs.

Ketone können das Gehrin optimal versorgen. Es braucht also keinen Zucker. Das war eine bahnbrechende Entdeckung. In den 1990er Jahren wurde die ketogene Ernährung mehr und mehr bei Stoffwechselerkrankungen eingesetzt, die eine Glukoseverwertungsstörung zur Folge hatten.

Mittlerweile blicken wir auf unzählige Studien und praktische Beispiele der Ketose Forschung zurück.

Ich bin sehr dankbar 2019 auf einem Ärzte/Wissenschaftskongress in den USA mit dabei gewesen sein zu dürfen. In den USA ist die ketogene Ernährung und der Einsatz von Ketonen schon viel weiter. Außerdem war es toll, dass der Psychologe Steven Graves und die Kardiologin Dr. med. Elke Lorenz mich begleiteten und wir auch heute noch im regen Austausch sind, um die Keto Konversation mit vielen weiteren spannenden Persönlichkeiten hier in Deutschland voranzubringen.

Führende Experten der Keto Forschung:

  • Dr. Dom D’Dagostino
  • Dr. Ryan Lowery
  • Dr. Jacob Wilson
  • Dr. Mary Newport
  • und viele weitere…
Ganz besonders dankbar bin ich auch für ein gemeinsames Webinar mit Prof. Dr. Ulrike Kämmerer, die seit 2008 Krebspatienten in Würzburg mit der ketogenen Ernährung betreut.
Es ist einfach schön mit anderen Experten zusammenarbeiten zu dürfen.

4) Warum sind die Exogenen Ketone jetzt erst bekannt?

Wie lange sind die Exogenen Ketone schon im Einsatz?

Seit 1956 sind Ketone schon bei den Navy Seals im Einsatz. Im Militär wird oft ganz neue Forschung vorangetrieben, tritt aber länger nicht an die Öffentlichkeit.

Besonders spannend war, dass Soldaten mit den Ketone Esther länger unter Wasser tauchen konnten und durch das vermindert produzierte Hungerhormon Ghrelin länger konzentriert ohne Nahrung einsatzfähig waren.

Nach und nach kamen dann immer mehr Erkenntnisse und neue Forschung hinzu. 

Etwas später wurden die Exogenen Ketone dann bereits in Privat- und Spezialklinken eingesetzt. Auch das lief noch unter dem Radar. 

Von da wanderten die Ketone mehr und mehr in den Profisport.  In derTour de France sind sie schon länger im Einsatz, aber auch das englische Team hat sie bei den Olympischen Spielen 2012 in England eingesetzt.

Die Keton Esther waren allerdings unbezahlbar und wurden oft mit dem Geschmack von „Jet-Fuel“, also Flugzeugtank, verglichen. Wie auch immer das schmecken soll.

Seit 2015 ist die Firma Pruvit mit Ketonsalzen auf dem Markt. Sie ist bis heute die einzige Firma, die es geschafft hat ein Ketonprodukt zu produzieren, welches nur R-BHB enthält und somit wirklich nachweislich wirksam ist. Es gibt andere Produkte, die aber meist ein Gemisch aus L-BHB und R-BHB ist und aus diesem Grund nicht wirklich wirksasm sind.

Ich selbst habe einige andere Produkte getestet und ich konnte bei diesen kaum Ketone im Blut nachweisen. 

Vermutlich können andere Firmen, durch die vielen Patente auf die Herstellung der Ketone von pruvit, nur schwierig ein ähnlich hochwertiges Produkt nachbauen.

Nachdem die Ketone nun endlich für den Noormalverbraucher erhältlich sind, verbreitet sich das Wissen um die Ketone nun immer mehr.

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