Darmgesundheit

Darmgesundheit

Der heutige Blogbeitrag ist im Gespräch mit  Heilpraktikerin Dunja entstanden. Sie hatte früher ein massives Darmthema und Darmprobleme, das für sie der Einstieg in diese Thematik war und hat dabei auch gemerkt, wie faszinierend das Thema Darmgesundheit ist.

Aus ihrer Sicht, ist das Thema Darm und vor allem auch die Darmgesundheit lange ein Tabu-Thema gewesen. Darüber zu sprechen und dass man sich darüber offen austauscht, war früher arg mit Scham behaftet. Heutzutage hat sich das langsam verändert, es wäre aus ihrer Sicht aber toll, dass es noch offener und weniger schambehaftet behandelt wird.

Darmgesundheit: Wie funktioniert der Darm?

Der Darm wird auch als unser Bauchgehirn bezeichnet, denn er steuert auch viele Prozesse im Gehirn, ist Zentrum unseres Immunsystems und ist einfach für uns und unsere Gesundheit enorm wichtig. 

Noch einmal kurz zum Ablauf der Verdauung: Die Verdauung beginnt schon im Mund mit dem Einspeicheln der Nahrung, hier ist wichtig, dass wir gut kauen. Hier kommen auch schon Verdauungsenzyme hinzu. Wandert die Nahrung weiter in den Magen, muss genug Magensäure vorhanden sein, da hier Toxine und Bakterien abgetötet werden und das Essen zersetzt wird. Im Dünndarm herrscht hingegen ein basisches Milieu. Hauptaufgabe: Wir essen, damit wir Nähstoffe aufnehmen können und hier werden die Nährstoffe wie Vitamine, Spurenelemente, etc. aufgenommen, gelangen ins Blut und werden an die Zielorte verteilt. Es ist so wichtig, dass der Darm gut arbeiten kann, sonst können auch Nährstoffe gar nicht optimal aufgenommen werden. Im Dickdarm wird das Ganze eingedickt, Flüssigkeit wird entzogen. Genug Ballaststoffe sind hier sehr wichtig, dass das Ganze an Volumen gewinnt und dann  ausgeschieden werden kann.

Wie vorhin schon beschrieben, bezeichnet man den Darm auch in einem bestimmten Kontext als Darmhirn: Die Nervenzellen im Darm ähneln den Zellen im Gehirn. Er funktioniert komplett autonom.

Rolle der Darmbakterien für die  Darmgesundheit

Wie beeinflussen die Darmbakterien unser Essverhalten?

Darmbakterien sind für viele Prozesse mit verantwortlich und steuern ganz viel im Körper, nur nehmen wir das nicht immer bewusst wahr. Es laufen beispielsweise viele Forschungen, dass zwischen mentalen Prozessen wie Belastung oder sogar Depressionen und den Darmbakterien Verbindungen hergestellt werden können.

Doch wie entstehen Darmbakterien und was kann sie schädigen? Ein Baby kommt auf die Welt: ab da beginnt die Besiedelung des Darm mit Bakterien. Je nachdem, ob gestillt wird, es Milch gibt und dann  Brei etc. wird der Darm unterschiedliche besiedelt. Die Flora der Eltern beeinflusst auch das Kind. Im Laufe der Zeit kommen Störfaktoren wie Fertignahrung, zu viel Zucker, Antibiotikum usw. hinzu. Also kann man von 2 Faktoren sprechen, die die Darmgesundheit beschweren können: Vererbung und Störfaktoren.

Symptome 

Viele Menschen haben ein Thema mit dem Darm. Doch woran erkenne ich, dass der Darm gut arbeitet oder eben nicht?

Dunja sagt: Wenn ich kaum darüber nachdenken muss, geht es dem Darm meistens gut. Man hat Energie, man geht regelmäßig aufs Klo, bei Bluttests werden keine Mängel festgestellt, man hat keine Verdauungsstörungen oder besondere Auffälligkeiten. Die Haare sind gut, die Haut ist gut, man schläft gut, ist mental fit.

Symptome für ein größeres Thema mit dem Darm könnten sein: Keine Motivation, das Gefühl es liegt etwas wie ein Stein im Magen, es ist kein Fluss da, leichte Übelkeit, Aufstoßen, der Stuhl liegt zu lange im Darm. Die Darmbakterien beginnen zu shiften, das Milieu kippt aufgrund einseitiger Ernährung und dann starten die Beschwerden. Manchmal haben Patienten auch keinen Appetit, Unverträglichkeiten, auch oft einhergehend mit Hautproblemen.

Behandlungsansätze

Welche Behandlungsansätze könnte es in einem solchen Fall geben? Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen, der sich gut damit auskennt oder sogar mal selber ein Thema damit hatte. Somit hat er die Beschwerden vielleicht schon selbst erlebt und ist Experte in dem Gebiet. Man sollte bei der Heilung nicht nur den Darm anschauen, sondern immer auch den ganzen Menschen.

Bei keinen akuten Erkrankungen, sondern bei leichtem Unwohlsein, kann man auch viel über die Ernährung steuern und erstmal selbst probieren, bestimmte Dinge wegzulassen. Das könnte beispielsweise sein: Zucker, Obst das sehr viel Zucker enthält, verarbeitete Lebensmittel, Histamin, Gluten, Alkohol etc. Die Ernährung würde dann beispielsweise etwas in Richtung Paleo gehen.

Dunjas Ansatz: Aufschreiben, was man den ganzen Tag isst. Patienten sollen anfangen aufzuschreiben, was sie normalerweise essen. Es geht um die Trigger, die den Darm beschäftigen und belasten, es geht darum diese herauszufinden. Das Aufschreiben ist der erste Schritt: Dann beginnt man damit, viel wegzulassen und zu minimieren und dann langsam wieder hinzuzunehmen und zu schauen, was man gut verträgt und was nicht. Auch soll man Symptome aufschreiben, den Ist-Zustand beschreiben. Dann nach 3-4 Wochen würde man wieder schauen, wie sich der Zustand verändert hat.

Darmgesundheit und Keto

Keto kann für den Darm sinnvoll sein als Unterstützung, weil man Zucker weglässt, man lässt Kohlenhydrate und Ballaststoffe weg, isst viel Grünes, Gemüse etc. Das kann jemandem mit Darmproblemen schon helfen. Kältereize sind ebenfalls super, kalt baden oder duschen.

Wenn jemand Probleme mit dem Magen-Darm Trakt hat, ist auch oft ein Leber-Thema mit dabei. Wenn man dann viele Fett aus der Ernährung zieht, ist das wiederum für die Leber recht belastend. Das kann man z.B. beim Osteopathen feststellen lassen, ob man zu einer Fettleber neigt, oder nicht. Die Leber unterscheidet auch nicht zwischen guten und nicht so guten Fetten und das kann Menschen die diese Disposition haben, belasten. Somit sollte man diese Enrähung nicht als Dauerzustand sehen, aber für einige Zeit, kann es sehr hilfreich sein.

Bei Menschen, die schon eine Fettleber haben, wäre Low carb + Intervallfasten + exogene Ketone super. Man muss seiner Leber kein Fett geben, nutzt die Vorteile der Ketose und vermeidet Insulinspikes.

Tipp: Nehmt euch – wenn ihr euch auf diesen Weg der Darmgesundheit macht – einen Coach, der schon die Erfahrung gemacht hat und holt euch Hilfe an die Seite. Hier wirst du dann bezüglich Ernährugsweise, Darmbakterien, Aufbau, Unterstützung etc. optimal beraten. Mach dich bereit für deinen Weg in die Darmgesundheit! 

 

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