Fasten: Mein Fazit aus der Fasten Challenge (und was ich wirklich gemerkt habe)
- Lesezeit: Ca. 5-10 Minuten
- Aktualität: 01.02.26
Fasten ist für mich jedes Mal wieder ein kleiner „Kopf-gegen-Körper“-Moment. Ich weiß, wie gesund es ist – und trotzdem kostet es mich oft Überwindung, wirklich zu starten. Genau deshalb liebe ich Challenges in der Gruppe: Es macht es leichter, dran zu bleiben.
In diesem Beitrag teile ich mein ganz persönliches Fazit aus der Fasten Challenge: Was ich in den ersten Stunden gemerkt habe, warum es nach einer gewissen Zeit plötzlich deutlich einfacher wird – und welche Tools mir den Einstieg jedes Mal wieder erleichtern. Welche Vorteile das Fasten hat, welche Fastenformen es gibt und wie auch du den perfekten Einstieg für dich findest, erfährst du hier!
Warum ich überhaupt faste (und warum es mehr ist als Ketose)
Fasten ist für mich ein Reset – körperlich und mental. Ja, du kommst damit in Ketose. Aber Fasten ist für mich vor allem auch Aufräumarbeit im Körper: Verdauung entlasten, Entzündungsprozesse runterfahren, Zellen „aufräumen“.
Und ganz ehrlich: Einer der größten Effekte passiert oft schon viel früher als man denkt – nämlich wenn du einfach mal nicht dauernd snackst.
Inhaltsverzeichnis:
- 1. Was ich in der Challenge gemerkt habe: Stunde für Stunde
- 2. Mein wichtigstes Fazit: Fasten funktioniert nur, wenn du im Essensfenster genug isst
- 3. Was mir persönlich beim Fasten am meisten hilft
- 4. Intermittierend Fasten & 16 8 Fasten: mein Lieblings-Setup für die meisten
- 5. Wie funktioniert 16 8 Fasten – und warum Keto es leichter macht?
- 6. Mein Abschluss: Fasten ist ein Geschenk – aber nur, wenn es zu deinem Leben passt
1. Was ich in der Challenge gemerkt habe: Stunde für Stunde
0–12 Stunden: „Eigentlich geht’s…“ – und die Verdauung wird ruhiger
In diesem Fenster läuft bei mir noch Verdauung nach. Was aber sofort spürbar ist: Sobald ich keine Snacks mehr esse, wird’s ruhiger im Bauch – und auch im Kopf. Dieses ständige „Soll ich noch was essen?“ wird weniger.
Das ist auch etwas, was ich vielen als Einstieg empfehle:
Erst mal 3 Mahlzeiten am Tag, aber wirklich nichts dazwischen. Das alleine ist für viele schon ein riesiger Schritt.
12–16 Stunden: Der erste richtige Switch (aber mit einem wichtigen Haken)
Hier merke ich meist deutlich: Insulin sinkt, der Körper holt Energie aus den Speichern, und ich bekomme oft dieses klare, produktive Gefühl – vor allem morgens. Das ist dieser Fokus, den viele feiern.
Aber: Ich sehe auch immer wieder den Klassiker:
„Ich mache 16:8 fasten, also bin ich in Ketose.“
Das stimmt oft nicht, wenn du im Essensfenster nicht low carb bzw. ketogen isst. Für echte Ketose braucht es häufig mehr als nur das Zeitfenster – oder eben eine Strategie, die den Fettstoffwechsel wirklich unterstützt.
16–24 Stunden: Hier wird’s bei mir richtig gut
Das ist für mich ein super Bereich. Ich merke oft:
weniger Völlegefühl
mehr Leichtigkeit
mehr Motivation weiterzumachen
Wenn ich schon „trainiert“ bin (also grundsätzlich oft low carb/keto lebe), komme ich über Fasten auch schnell wieder in Ketose zurück – selbst wenn ich zwischendurch mal Ausnahmen hatte.
24–28 Stunden: Der Reset, den viele suchen
Hier passiert bei mir gefühlt am meisten: Dieses „Ich bin irgendwie leichter“-Gefühl, klarer Kopf, weniger Entzündungsgefühl. Autophagie läuft jetzt deutlich stärker – also diese zellulären Aufräumprozesse, die Fasten so spannend machen.
Und das ist auch der Moment, in dem ich oft denke:
„Okay, jetzt bin ich wirklich im Fasten drin.“
48–72 Stunden: Krass – aber nicht mein Standard
Ich sage ganz offen: Das ist nicht das, was ich ständig machen muss. Aber ich habe schon erlebt, dass Menschen, die nie dieses Gefühl von mentaler Klarheit bekommen (auch nicht mit Keto), nach 2–3 Tagen Fasten plötzlich sagen:
„Wow. Jetzt verstehe ich, was ihr meint.“
In diesem Bereich steigt bei vielen auch HGH sehr stark an – was Regeneration und Körperkomposition beeinflussen kann. Trotzdem gilt für mich: Nur sinnvoll, wenn du danach wieder richtig gut isst.
2. Mein wichtigstes Fazit: Fasten funktioniert nur, wenn du im Essensfenster genug isst
Das ist für mich der häufigste Fehler, den ich sehe:
Viele nutzen Fasten, um abzunehmen – und essen dann im Essensfenster zu wenig. Ergebnis: Der Körper geht eher in „Notfallmodus“, spart Energie, Stress steigt, irgendwann kommt der Crash.
Mein Fazit ist deshalb:
Fasten als Gesundheits-Tool nutzen – Abnehmen ist dann ein Nebeneffekt.
Genauso wie bei Keto: Keto für metabolische Gesundheit, Insulin runter, Fettstoffwechsel trainieren – und das Gewicht reguliert sich oft als Folge.
3. Was mir persönlich beim Fasten am meisten hilft
1) Exogene Ketone (vor allem für den Einstieg)
Für mich sind Ketone ein echtes Tool, wenn ich wieder reinkommen will. Sie geben mir schnell Energie und Fokus – und machen den Einstieg oft deutlich angenehmer, weil dieses „Ich brauche jetzt was“ im Kopf leiser wird.
2) Sprudelwasser & Geschmack ohne Süßstoffe
Klingt banal, macht aber einen Unterschied: Sprudelwasser, gerne auch mit natürlichem Aroma. Das macht Fasten alltagstauglicher.
3) Realistisch bleiben: Nicht alles auf einmal
Fasten + Keto + hartes Training + viel Stress – das kann funktionieren, aber nicht auf Dauer für jeden. Mein Ansatz ist: Fasten soll dich entlasten, nicht zusätzlich stressen.
4. Intermittierend Fasten & 16 8 Fasten: mein Lieblings-Setup für die meisten
Wenn du starten willst, ist intermittierend Fasten (intermittierendes Fasten / Intervallfasten) aus meiner Sicht der beste Einstieg.
Starte mit 12/12 oder 14/10
Dann 16/8 Fasten
Und wenn du stabil bist: 1× pro Woche 24 Stunden
Und wenn du Keto machst: Keto und Intervallfasten kann stark sein – aber nur, wenn du’s nicht übertreibst und im Essensfenster genug Nährstoffe isst. Das ist wirklich essenziell und sollte nicht unterschätzt werden.
5. Wie funktioniert 16 8 Fasten – und warum Keto es leichter macht?
Ganz simpel: Beim 16:8 Fasten hast du ein 8 stündiges Essensfenster und fastest 16 Stunden. Du gibst dem Körper genug Zeit, Insulin zu senken und Energie aus Speicherformen zu ziehen. Und wenn du das mit Keto kombinierst, ist der Switch in Fettverbrennung oft leichter, weil dein Körper diese Energiequelle schon kennt.
Deshalb ist Keto Fasten bzw. Keto und Fasten für viele wie ein Turbo – besonders, wenn man nach Ausnahmen wieder schnell „on track“ kommen will.
6. Mein Abschluss: Fasten ist ein Geschenk – aber nur, wenn es zu deinem Leben passt
Fasten ist für mich eines der stärksten Tools, die wir haben. Nicht als Radikal-Diät, sondern als Reset, als Training für den Stoffwechsel und als Schritt raus aus der ständigen Snack-Abhängigkeit.
Wenn du gerade starten willst: Mach es simpel. Mach es machbar. Und nimm dir lieber ein kleines Zeitfenster, das du wirklich durchziehen kannst, statt direkt auf extrem zu gehen.
Und wenn du Unterstützung willst: In unserer Fasten Challenge (kostenlos) ist es einfach leichter, dran zu bleiben. Den Link zur Gruppe findest du hier!
Ganz viel Spaß auf deiner persönlichen Fasten-Reise 🙂
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