Insulin: Der Übeltäter beim Abnehmen?

Insulin: Der Übeltäter beim Abnehmen?

Ist Insulin daran Schuld, dass es mit dem Abnehmen nicht funktioniert? Warum ist das Hormon Insulin immer populärer und spielt vor allem beim Fettabbau eine der größten Rollen? Insulinresistenz ist ebenfalls auf dem Vormarsch, aber wie entsteht sie überhaupt und woran kann man sie feststellen?

Was ist Insulin? 

Insulin ist ein Hormon im Körper. Unser ganzer Körper ist von Hormonen gesteuert, Hormone sind Botenstoffe und kein Prozess im Körper geschieht sie. Damals wurde Insulin vor allem in Bezug auf Diabetes entdeckt. Denn bei Diabetes Typ 1 ist die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse eingeschränkt. Bei einem gesunden Menschen wird es in der Bauchspeicheldrüse produziert und immer dann ausgeschüttet, wenn wir etwas essen, vor allem Kohlenhydrate oder Zucker. Grundsätzlich ist es die Aufgabe von Insulin als Hormon bzw. Botenstoff , den Zucker, Fette, Mineralien, Spurenelemente etc. in die Zellen zu bringen.

Es ist mit eines der wichtigsten Hormone, das hilft, dass alle Nährstoffe der Lebensmittel, die wir konsumieren, auch in die Zellen gelangen. Der Prozess läuft so ab: Deine Nahrung wird erstmal im Darm aufgespalten und dann in die Blutbahn entlassen. Dann kommt Insulin zum Einsatz, öffnet wie ein Schlüssel die Zellen und die Nährstoffe können dann daran andocken. Wenn der Zucker in die Zellen kommt, senkt sich der Blutzucker auch wieder. Insulin ist nicht nur ein einspeicherndes Hormon sondern auch ein blutzuckersenkendes Hormon, weil der Zucker sinkt, sobald er in die Zellen kommt.

Prozess der Insulinausschüttung

Grundsätzlich wird Insulin immer dann ausgeschüttet, wenn wir etwas essen. Vermehrt bei Kohlenhydraten, Zucker, Obst etc. aber auch bei anderen Lebensmitteln, wie z.B. bei mageren Proteinen. Das bedeutet: Auch wenn wir einen gesunden Snack wie Joghurt oder einen Proteinshake konsumieren, haben wir trotzdem eine Insulinausschüttung. Deshalb sollte man nicht nur darauf achten was man isst, sondern auch wie oft. Denn bei dauerhatftem Snacken haben wir auch dauerhaft Insulin das freigesetzt wird.

Das Problem: Wir essen sehr oft, das Insulin ist dauerhaft hoch und wir haben keine zwei Phasen (Insulin hoch und Insulin niedrig). Zudem gibt es zu jedem Hormon einen Gegenspieler. Glucagon ist das fettabbauende Hormon, und das wird durch Insulin entsprechend gehemmt. Immer wenn Insulin hoch ist, ist Glucagon niedrig bzw. gehemmt. Das ist der Grund, warum wir nicht in die Fettverbrennung kommen und anfangen, Fett einzulagern. Der Körper kann den überschüssigen Zucker sonst nicht loswerden. Insulinresistenz kann die Folge sein: inzwischen haben das bereits schon 70-80% der Bevölkerung und ist eine Vorstufe von Diabetes Typ 2. Es wird auch oft nicht erkannt, weil wenn wir beispielsweise bei einem Blutbild den Blutzucker messen, kann es sein, dass der Blutzucker normal und stabil ist, obwohl wir eine Resistenz haben. Warum? Weil Insulin den Blutzucker senkt, erst verhält er sich normal, bis wir dann zu viel haben. Dann ist der Blutzucker erhöht und wir rutschen schon in die Diabetes. Man kann locker teilweise 13 Jahre eine Resistenz haben bevor man in die Diabetes rutscht. Bis es dann erkannt wird kann oft dauern, weil gewisse Marker beim Arzt oft nicht angeschaut werden.

Insulinresistenz?

Was ist eine Insulinresistenz? Es bedeutet, der Körper schützt sich selbst, weil die Zellen schon voll sind mit Fetten und Zucker und das muss er entsprechend kompensieren. Somit wird die Zelle resistent gegen das Insulin. Normalerweise ist das Hormon der Schlüssel, der die Zellen aufschließen kann. Wenn der Schlüssel nicht mehr reinkommt, schwirrt zu viel Zucker in der Blutbahn herum.

Auch bei Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz und Parkinson spricht man teilweise von Insulinresistenz im Gehirn.

In unserer westlichen Welt konsumieren wir einfach zu oft zu viel und snacken zwischendurch, die Ernährung ist einfach sehr von Zucker und Kohlenhydraten bestimmt. Auch mageres Protein ist nicht zu unterschätzen. Deswegen ist es wichtig dass wir auch mal Fastenphasen haben und dass wir darauf gucken, Proteine aufzufetten und möglichst keinen Zucker und weniger Kohlenhydrate essen. Fette haben nur minimalen Einfluss auf den Insulinspiegel. Auch bei Zuckerersatzstoffen gilt es zu gucken, welchen Einfluss welcher Stoff hat.Erythrit und Stevia sind die beiden einzigen Stoffe, die keinerlei Auswirkungen haben. Andere Stoffe wie Aspartam, Acesulfam etc. haben deutliche Auswirkungen.

Was kann man tun? 

Wie bei allem gilt: die Dosis macht das Gift. Es geht vor allem darum, diese permanente Ausschüttung zu vermeiden und zu reduzieren.

Wenn man die Vermutung hat, eine Insulinresistenz zu haben, kann man das z.B. beim Arzt mit dem sogenannten HOMA Wert/ Index messen lassen.

Überschüssiges Insulin wird meist in Form von Fett angelegt, vor allem oft in Bauchfett. Wenn wir dann zu viel von diesem Fett haben, kann das auch zu Organfett, dem sogenannten viszeralen Fett führen. Das kann gefährlich werden, da es stoffwechselaktiv ist und Entzündungen fördert.

Symptome für eine Insulinresistenz könnten sein: Du wirst nachts oft wach (weil du in den Unterzucker fällst), du kommst ohne Kaffee nicht durch den Tag und hast kaum Energie. Du kannst dich nicht gut konzentrieren, hast oft Heißhunger, brauchst immer nach dem Essen etwas Süßes, du bist schnell gereizt und fühlst dich nach dem Essen nicht richtig befriedigt.  

Das Gute ist: Insulinresistenz lässt sich umkehren. Wenn man mit der Ernährung alles richtig macht, weniger Zucker und weniger Kohlenhydrate isst und sich Richtung low-carb orientiert, kann man hier viel steuern.

Exogene Ketone senken auch das Insulin und das kann gut dabei helfen. Haben wir viel Stress, erhöht sich das Insulin auch, da wir Cortisol aussschütten und das sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel ansteigt und daraufhin wird Insulin ausgeschüttet, um den Spiegel zu senken. Was kannst du präventiv tun: Achte auf eine gute Ernährung, integriere viel Bewegung, lege immer wieder Essenspausen ein, gerne auch mit Intervallfasten oder längeren Fastenperioden.

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