Ketose Messung

Ketose Messung

Kann man Ketose spüren? Das werde ich öfters gefragt. An bestimmten Indikatoren kann man spüren, ob man in Ketose ist. Aber wirklich sicher ist man nur mit der Ketose Messung. Es gibt verschiedene Messmethoden, hier stelle ich dir alle einmal vor und erläutere deren Vor- und Nachteile. Am genauesten ist immer noch die Blutmessung. Warum, erfährst du im Blogbeitrag.

Grundsätzlich spürt man die Ketose schon; Man hat mehr Energie, ist viel klarer im Kopf, hat weniger Heißhunger und man wird nicht so schnell unleidig, wenn es mal nichts zu essen gibt. Man kann es tatsächlich schon spüren. Doch 100% sicher sein kann man nur, wenn man es auch misst. Denn ohne Messung hat man keine Referenz, ob man in Ketose ist und das Ziel erreicht wurde, Ketonkörper herzustellen, die der Körper selbst produziert und damit die Fettverbrennung auf Hochtouren läuft.

Drei Arten von Ketonkörpern

Der Körper produziert drei verschiedene Arten von Ketonkörpern, zwei davon allerdings nur am Anfang. Deswegen ist auch gerade der dritte Wert bei der Ketose-Messung entscheidend, vor allem, wenn wir uns schon lange ketogen ernähren. Deshalb ist es wichtig, bei der Messung vor allem den dritten Wert zu beachten, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird.

Es gibt 3 Arten:

  • Aceton
  • Acetoacetat und das
  • BetaHydroxybutyrat.

Messmethoden

Es gibt aber nicht nur drei unterschiedliche Arten von Ketonkörpern, sondern auch drei Arten der Messung.

  • Die Atemmessung
  • Die Urinmessung und
  • Die Messung im Blut.

Über den Atem kann man vor allem das Aceton messen, deswegen entsteht auch manchmal der sogenannte Keto-Atem, dieser leichte Mundgeruch, den manche haben die Keto betreiben. Dies hält allerdings meist nur 1-2 Wochen maximal an und ist auch nicht bei jedem so. Das Aceton wird über den Atem ausgeschieden und das wiederum verursacht diesen Keto-Atem. Dieser Ketonkörper wird aber nur am Anfang produziert, das heißt, gerade zu Beginn ist diese Messung noch recht genau, nach längerer Zeit dann aber nicht mehr so. Ich würde dir aber nicht raten in ein Atem-Messgerät zu investieren, wenn du es vielleicht nur einige Wochen für eine ganz genaue Messung benutzen kannst.

Urinmessung

Hier werden vor allem die anderen beiden Ketonkörper gemessen. Kritisch hierbei ist: Das was über den Urin ausgeschieden wird, gibt keinen genauen Aufschluss darüber, wie viel wir momentan tatsächlich noch produzieren. Natürlich gibt es eine Tendenz an und die ausgeschiedenen Ketonkörper lassen darauf schließen, dass der Körper welche produziert. Aber man will ja eigentlich wissen, wie viele Ketonkörper man momentan hat und wie viele arbeiten gerade für mich. Auch wird das Acetoacetat nach einiger Zeit nicht mehr produziert, somit ist dieser Test wieder nicht ganz genau. Die letzte Art, das BHB kann von den Urinstreifen nicht optimal gemessen werden, ist aber der effektivste Ketonkörper und der Einzige, der die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann und auch das Gehirn versorgen kann. Somit sollte man BHB immer messen und gucken, dass es immer vorhanden ist im Körper.

Blutmessung

Mit einem Blutmessgerät kannst du am effektivsten messen, zudem dauerhaft und du kannst gleichzeitig den Blutzucker mit messen. Denn auch Blutzucker-Monitoring ist genauso wichtig wie Ketose-Monitoring. Hier kann man beispielsweise beobachten, wie sich der Blutzucker nach jeder Mahlzeit verhält. Durch das Blut sieht man genau den BHB-Wert und kann analysieren, wie viele Ketonkörper aktuell im Blut sind.

Ideale Messzeitpunkte

Idealerweise misst man nicht direkt nach dem Aufstehen. Denn morgens ist unser Stresshormon Cortisol oft höher als sonst. Das wird in der Früh ausgeschüttet, damit wir aus dem Bett aufstehen, wenn wir dann noch einen Kaffee trinken, erhöht sich das Cortisol vielleicht nochmal. Also sollte man mit der Messung 1-2 Stunden warten, wenn man aufgestanden ist.

Man kann sonst auch gut 45-60 Minuten nach dem Essen messen, wenn du beispielsweise wissen willst, ob dich eine Mahlzeit aus der Ketose geschmissen hat. Nach dem Sport kann man auch messen – manche verbrauchen beim Sport viele Ketonkörper, bei anderen produziert der Körper während dem Sport viele Ketonkörper. Das ist individuell sehr unterschiedlich. Finde hier gerne heraus, wie es sich bei dir verhält.

Wenn du den Effekt der exogenen Ketone, der von uns empfohlenen RBHB Ketonen messen willst, der sollte 30-60 Minuten nach der Einnahme messen. Bei diesen merkt man auch dass direkt nach der Messung einen Anstieg im Vergleich zu synthetisch hergestellten BHB Ketonen, entsteht. Diese haben wir auch schon ausprobiert, allerdings keinen so großen Effekt bzw. Anstieg gesehen haben wie bei RBHB Ketonen.

Fazit

Für den Start empfehle ich eine Ketose-Messung gekoppelt mit einer Glucose-Messung. Wer möchte kann sich auch ein dauerhaftes Messgerät an den Körper anbringen, somit kann man Blutzucker etc. auch im Schlaf messen.

Was darf ich essen und was nicht?
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