5 Wege in die Ketose

Fünf Wege in die

Ketose

Welche Möglichkeiten gibt es? Und was sind die Vor- und Nachteile?

Zusammenfassung

Ich zeige dir heute fünf Wege in die Ketose.

Punkt 1 ist ein sehr spannender Punkt, denn wenn ich auf Vorträgen bin und ich frage Menschen „Wer von euch war schon einmal in der Ketose?“, dann antworten sie ganz oft „ähm… neee…“ und heben nicht die Hand.
Aber das ist nicht ganz richtig, denn das verrückte ist, dass eine Frau während der Schwangerschaft Körperfett aufbaut, kommt in die Ketose und ist dies auch noch während der Geburt. Genauso wie das Baby während der Geburt und auch danach noch.

Ein anderer Weg, der auch nicht permanent möglich ist, ist das Fasten. Wenn du über etwa 2 Tage nicht isst, je nachdem wie agil dein Stoffwechsel ist, passiert es, dass der Körper aus Körperfetten Energie gewisst – nicht nur aus den Fettsäuren. Dabei bildet er Ketonkörper, denn wenn das Gehirn zuwenig Glukose zur Verfügung hat, benötigt es einen anderen potenten Energieträger.
Ich weiß nicht, ob dir das Fasten bereits bekannt ist. Wenn ich mit Menschen rede, für die das Fasten kein Neuland ist, höre ich sehr häufig, dass die ersten 2 Tage nicht berauschend waren.
Mein erstes Fasten war etwa 2013. Damals war ich die ersten zwei Tage ständig müde und schlapp. Aber dann am dritten Tag hat es mir die Lichtschalter umgehauen – und zwar mehr als dennje. Ich hatte sehr viel Energie und war viel produktiver trotz weniger Schlaf.
Das sind die schönen Nebeneffekte, dass die Verdauung nichts zu tun hat und sehr potente Energie in Form von Ketonnkörpern zur Verfügung steht.

Die dritte Möglichkeit in den natürlichen Zustand der Ketose zu gelangen ist die ketogene Ernährung. Sie hat das Ziel, Ketonkörper zu produzieren, damit man von allen Vorteilen der Ketose profitieren kann.
Bei der ketogenen Ernährung besteht die Nahrung hauptsächlich aus (guten/gesunden) Fetten, ganz wenig Kohlenhydraten und etwas Eiweißen.
Die grobe Verteilung ist in etwa:
– 75% Fett
– 20% Eiweiß
– max 5% Kohenhydrate

Jeder, der das schon einmal gemacht hat, weiß dass es gar nicht so einfach ist, da man sehr genau schauen muss, was man zu sich nimmt.
Bei manchen Menschen ist es hier allerdings so, dass die ketogene Ernährung sie so sehr stresst, dass sie kaum noch vie Vorteile der Ketose haben. Stress ist der Keto-Killer schlechthin.

Hilfreicher Tipp:

Messe deine Fortschritte nach – beispielsweise mit einem Blut-Keton-Messgerät. Ich bin der Auffassung, dass wenn du nicht gemessen hast, warst du vermutlich auch nicht in Ketose. Und das sollte ja dein Ziel sein.
Es kann vorkomment, dass man mit einer Low-Carb Ernährung zusammen mit intermittierendem Fasten und optimalerweise einem aktiven Lebensstil ebenfalls in die Ketose gelangt.

Bei Punkt #4 kommen wir zu Intensiv-/Extremsport – vorallem im Ausdauerbereich, beispielsweise ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass man nach 1,5h Laufen in der Ketose ist. Wenn du hier sicher gehen möchtest, laufe einen Marathon. Aber achte dabei auf deine Gesundheit 😃
Diese Möglichkeit hat leider den Nachteil, dass es kaum möglich ist, täglich auf diesem Niveau zu trainieren.

Als letzten Punkt (#5) möchte ich exogene Ketone erwähnen, die wohl einfachste Art in die Ketose zu gelangen. Exogen, da sie von „außerhalb“ zugeführt werden.
Es gibt seit den 1950er Jahren div. sehr teure und schlecht schmeckende Keton-Esther. Diese wurden in der Medizin, aber auch bei den Navy Seals eingesetzt, um dabei zu helfen in die Ketose zu gelangen.
In den letzten Jahren wurden intensiv an den exogene Ketone geforscht. Seit etwa vier Jahren gibt es nun exogene Ketone, die schmecken und auch deutlich günstiger sind.

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Mehr Energie

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Besserer Fokus

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Erhöhte Fettverbrennung

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Besserer Muskelschutz

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