Durch Fasten Stress senken?

Kann ich durch Fasten mein Stresslevel senken?

Viele Menschen sind es so gewohnt unter Dauerstress zu leiden, dass es ihnen gar nicht mehr auffällt.

Genau diesem chronischen Stress müssen wir uns allerdings mehr widmen. Mit akutem Stress kann unser Körper bereits sehr gut umgehen.

Dauerstress sorgt nicht nur für mehr Cortisol/Insulin in der Leber, weswegen sich oft auch in der Folge eine Insulinresistenz bildet, sondern kann auch unsere Mitochrondrien, die Kraftwerke unserer Zellen, zum Ermüden bringen. Darüber hinaus kann es uns auch schwer fallen uns zu konzentrieren – Stichwort: Brain Fog.

Woran erkenne ich, ob meine Nebennieren durch zu viel Stress ermüdet sind.

Anzeichen für zu viel Stress und müde Nebennieren:

  • Herzklopfen
  • Verlangen nach Salz
  • Kaffee brauchen, um überhaupt wach zu werden
  • zwischen 2 – 3 Uhr nachts wach werden
  • Schwindel beim Aufstehen vom Sitzen
  • dauernd hungrig sein

Die Ursachen für den Beginn einer Ermüdung der Nebennieren können Giftstoffe sein (durch Nahrung, Abgase, Kosmetik), zu viel Stimmulation durch mentalen Stress, Entzündungen (durch Zucker. schlechte Fette, Bluthochdruck, Giftstoffe) oder ein nicht intaktes Mikrobiom.

Aber eine Lösung, die an vielen dieser Punkte ansetzt ist das FASTEN.

Allerdings gilt gerade bei Dauerstress: Step by Step!

Sei lieb zu deinen Nebennieren.

Auch schon das Intervallfasten kann erstmal Stress produzieren und es genügt schon ein kleiner Stimulus, um Positives zu erreichen. Die Dosis macht das Gift.

Wir nützen hier den hormetischen Effekt: Eine kleine Dosis Stress kann die Zellen sensitiver machen und zahlreiche positive Aspekte im Körper triggern (Studien dazu siehe unten)

Das wusste auch schon Paracelsus. Nichts Anderes hat es mit Eisbaden oder Kalt duschen, sowie Training, auf sich. Wobei man bei Stresstypen gerne auf intensives Training verzichtet und tatsächlich gerne erstmal nur auf Spazieren gehen zurückgreift. Ganz besonders dann, wenn es der Person extrem schwer fällt auf Training zu verzichten, kann Training einer der Hauptstressoren sein, weil oft auch zu wenig Regenerationszeit eingeräumt wird.

 

Warum kann Fasten helfen?

-> Ketone, die beim Fasten gebildet werden, können das Gehirn beruhigen

-> Niedrigerer Blutzucker kann die Leber entspannen und führt auch zu weniger Insul (Zurückbildung einer möglichen Insulinresistenz)

-> Autophagie, Apoptose und antiinflammatorische Prozesse erhöhen die Zellgesundheit

-> kleine Stressstimuli können die Zellen wachrütteln, sodass sie wieder sensitiver werden

Es wird also da angesetzt, wo die Entgleisung begonnen hat. Gehirn, Leber und die einzelnen Zellen, die die Nebennieren stimulieren.

 

6 Tipps, wie du am besten startest, um mit Fasten Stress zu reduzieren:

  1. Langsam das Fasten beginnen. Fange vielleicht zunächst damit an, dass du 12 Stunden isst und 12 Stunden fastest.
  2. Wenn du isst, esse weniger Carbs, vor allem keinen Zucker, bis hin zu low carb oder sogar keto.
  3. Versorge deinen Körper mit Mineralien und salze die Mahlzeiten etwas mehr, vor allem wenn du öfter fastest.
  4. Breche das Fasten nicht gleich mit einer riesen Mahlzeit und achte darauf, dass du mit einer Mischung aus Fett und Protein beginnst, sodass du den Effekt verlängern kannst.
  5. Taste dich von Fastenfenster zu Fastenfenster vor. Werde erst bequem im 16/8 Fasten, bevor du etwas unbequemer im 20/4 Fasten wirst. Aber freue dich, wenn du 20/4 schaffst. Ist 16/8 super einfach.
  6. Unterstütze deinen Körper beim Entgiften. Wenn du Körperfett verbrennst, werden Giftstoffe frei. Wenn du isst, achte auf mehr gesunde Fette und Ballaststoffe, die beim Binden der Giftstoffe helfen können.

Schau dir die Grafik dazu auf Instagram an oder hier die Einblendung.

Fasten erhöht die Ketone im Körper.

Dadurch, dass keinerlei Energie von außen zugeführt wird, nützt der Körper die Energie, die im Körper steckt, sprich er verwendet die Glykogenspeicher aus den Muskeln und aus der Leber.

Der Blutzucker sinkt, bleibt stabil und um den Körper und vorallem das Gehirn optimal zu versorgen, produziert die Leber nach und nach Ketonkörper.

Diese machen uns wach, konzentriert, senken den Hunger und versorgen uns mit viel Energie.

Tatsächlich senkt Stress auch die KETOSE. Also kann Fasten ein genialer Booster für eine tiefere Ketose sein und dabei noch gleichzeitig den Stress reduzieren.

 

Studien zum Hormetic Effect:

Hormetic Influence of Glucocorticoids on Human Memory
-a little bit of cortisol helps cognitive function, a lot hurts it
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/arti

Intermittent living; the use of ancient challenges as a vaccine against the deleterious effects of modern life – A hypothesis
-Intermittent cold, heat, fasting and hypoxia, together with phytochemicals in multiple food products, have widespread influence on many pathways related with overall health.

https://www.sciencedirect.com/science...

 

 

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