Warum nehme ich nicht ab? – Insulin, der größte Abnehmblocker!

Warum nehme ich nicht ab? – Insulin, der größte Abnehmblocker!

Insulin ist für viele noch unbekannt. Kennt man es doch nur in Kombination mit Diabetes. Dass auch gesunde Menschen durch die falsche Ernährungsweise zu viel Insulin im Körper haben können und dass sogar 75% der Bevölkerung eine Insulinresistenz und damit Pre-Diabetes haben, ist vielen nicht bekannt.

Doch was ist jetzt genau Insulin?

Insulin ist ein Hormon. Genauer gesagt, ein einspeicherndes Hormon. Die Aufgabe von Insulin ist es, Glukose und Fett einzuspeichern. Daher ist das Insulin meist auch ein „Übeltäter“, wenn es um das Thema Übergewicht und Abnehmen geht.

Insulin ist aber nicht generell schlecht. Es ist am Glukose- und Fettstoffwechsel beteiligt und hat eine wichtige Funktion im Körper. Nehmen wir Nahrung zu uns, steigt der Blutzuckerspiegel an. Insulin bildet nun sozusagen das Schloss für die Zelle. Es öffnet die Zelle, damit diese die Glukose und auch die Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen kann.

Wann steigt das Insulin an?

Insulin wird immer dann ausgeschüttet, wenn wir Nahrung zu uns nehmen. Je nach Art der Nahrung wird mehr oder weniger Insulin ausgeschüttet. Nehmen wir viel Zucker und Kohlenhydrate zu uns, steigt der Blutzuckerspiegel stärker an und es muss mehr Insulin ausgeschüttet werden, um diesen wieder zu senken. Die Höhe des Insulins hängt ebenso von der Häufigkeit der Nahrungsaufnahme ab. Jedes Mal, wenn wir essen, wird Insulin freigesetzt. Essen wir viele Snacks und mehrmals am Tag, wirkt sich dies somit auf den Insulinspiegel aus.

Die Aufnahme von viel Protein, vor Allem mageres Protein, lässt das Insulin steigen. Dies ist häufig bei Low-Fat-Produkten der Fall. Bei Protein empfiehlt sich immer die Kombination mit Fetten, da dies ausgleichend wirkt.

Es gibt einen Stoff, der Insulin um ganze 300 Prozent ansteigen lässt. Nämlich das Glutamat. Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, der sehr häufig in Fertiggerichten, Fertigsoßen, etc. vorhanden ist.

Außerdem wirken sich Dinge, wie Transfette, Süßungsmittel oder Rapsöl negativ auf die Insulinfreisetzung aus.

Was ist eine sogenannte Insulinresistenz?

Resistent wird der Körper immer dann, wenn etwas zu viel vorhanden ist. Ist nun zu viel Insulin vorhanden und wird dauerhaft und viel ausgeschüttet, dann kämpft der eigenen Körper gegen sich selbst und bildet eine Resistenz. In diesem Falle ist die Zelle bereits übervoll mit Zucker und kann nichts weiter aufnehmen. Somit funktioniert die Schlüsselfunktion, die Insulin für die Zelle hat, nicht mehr. Dadurch kommen keine Nährstoffe mehr in die Zelle und der Körper vermerkt einen Mangel. Durch diesen Impuls wird noch mehr Insulin in der Bauchspeicheldrüse produziert und freigesetzt.

Wie macht Insulin dick?

Sind die Zellen blockiert und resistent gegen den Zucker, muss dieser irgendwo anders gespeichert werden. Hierfür kommen dann die Fettzellen in Frage. Der Zucker setzt sich dort ab und wird in Fett umgewandelt. Und so schnell entstehen die nicht gewünschten Fettpölsterchen. Zudem setzt sich Glukose beispielsweise auch in der Leber ab. Wird dort zu viel Zucker eingespeist, kann die Leber den Zucker nicht mehr abbauen. Mit der Zeit besteht die Gefahr, eine Fettleber zu bekommen.

Sind die Fettzellen voll, fängt der Zucker an sich an die Organe zu setzen. Hier entsteht das sogenannte viszerale Fett. Dies ist für den Organismus relativ schädlich, da es hier zu Entzündungen und Unterfunktionen der Organe kommen kann. Wird dem Körper in diesem Stadium immer noch zu viel Zucker und Kohlenhydrate zugeführt, kann dies zu Diabetes führen, da dann der Blutzuckerspiegel dauerhaft ansteigt.

Das kritische an einer Insulinresistenz und einer überhöhten Aufnahme an Zucker ist, dass wir sehr lange keine Symptome bemerken. Die Körperfunktionen funktionieren sehr lange einwandfrei. Auch die Leber kann mit nur 10% der Gesamtleistung ohne Symptome arbeiten.

Wie kann ich das Insulin gering halten?

  1. Fasten
    Fasten wirkt wie eine Reinigung und hilft dem Körper dabei, seine schon vorhandenen Reserven zu nutzen, anstatt neue zu bilden.
  2. Wenige Mahlzeiten am Tag
    Bei jeder Mahlzeit steigt das Insulin an. Daher gilt, je weniger Mahlzeiten am Tag, desto weniger häufig wird Insulin ausgeschüttet.
  3. Keinen Zucker und keine Kohlenhydrate
    Die Aufnahme von zu viel Zucker und Kohlenhydraten lässt den Insulinspiegel extrem hoch ansteigen.
  4. Viele gute Fette
    Fette helfen, Energie bereit zu stellen, ohne dabei den Insulinspiegel extrem zu beeinflussen.

Ich mache alles richtig, nehme aber trotzdem nicht ab?

Fängt man an, seine Ernährung umzustellen, muss der Körper sich erst einmal von den ganzen „Giften“ befreien. Dies bedeutet der ganze Zucker muss erst einmal aus dem Körper gespült werden. Zudem verliert der Körper am Anfang sehr viel Wasser.
Treibst man zudem Sport, kann es sein, dass sich die Körperform verändert, ohne dass das Gewicht beeinflusst wird.

Die ersten Anzeichen, dass deine Ernährungsgewohnheiten Wirkung zeigen, sind:

  • Mehr Energie
  • Weniger Heißhunger
  • Besserer Schlaf
  • Körperumfang verändert bzw. verringert sich

Mit etwas Geduld und mit Hilfe unserer exogenen Ketone wirst du schon bald die ersten Anzeichen auch auf deiner Waage sehen.

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