Hormone & Abnehmen – Warum wir öfter kuscheln sollten!

Hormone und Abnehmen - Warum wir öfter kuscheln sollten!

Weihnachtszeit ist Familienzeit! Und Winterzeit ist Kuschelzeit! Aber wusstest du, dass Kuscheln sich auch auf unser Immunsystem auswirkt? Und Hormone das Abnehmen steuern?

Kuscheln fördert die Hormonproduktion. Hormone und Abnehmen sowie deren Wichtigkeit werden oft von uns vernachlässigt. Dabei interagieren sie maßgeblich miteinander und beeinflussen sich sogar gegenseitig. Wenn die Balance nicht passt, dann können wir noch so viel versuchen an einer Stellschraube zu drehen – es wird nicht funktionieren. Die Hormone müssen also passen, wenn wir abnehmen wollen.

Was ist ein Hormon?

Hormone sind vom Körper produzierte chemische Botenstoffe. Hergestellt werden diese in sogenannten Drüsen. Diese Botenstoffe enthalten Informationen und regeln damit den gesamten Körper, beispielsweise den Stoffwechsel und die Ernährung. Zudem steuern sie den Energie- und Wasserhaushalt, das Wachstum und die Fortpflanzung. Das Zusammenspiel der Hormone ist fein aufeinander abgestimmt.

Welche Hormone gibt es?

Es gibt natürlich unglaublich viele Hormone mit unterschiedlichen Wirkungen um Körper. Heutzutage sind etwa 100 unterschiedliche Hormone bekannt. Wissenschaftler vermuten aber, dass durchaus noch mehr existieren. Heute wollen wir dir  4 Hormone vorstellen, die maßgeblich auch unsere Ernährung und unseren Energiehaushalt beeinflussen. 

  1. Sexualhormone
    Zu den Sexual- oder auch Geschlechtshormonen zählen das Testosteron, das Östrogen und das Progesteron. Östrogen und Progesteron spielen vor Allem bei Frauen eine große Rolle, da diese den Zyklus steuern. Östrogen ist in der ersten Zyklushälfte dominant. Etwa ab Tag 21 gibt es einen Peak an Progesteron, welches die zweite Zyklushälfte dominiert.
    Testosteron hingegen ist eines der wichtigsten Hormone für den Muskelaufbau und Muskelerhalt.
  1. Insulin
    Insulin ist unser einspeicherndes Hormon. Dies wird immer dann ausgeschüttet, wenn wir Nahrung zu uns nehmen. Vor Allem bei der Aufnahme von Kohlenhydraten und Zucker steigt unser Insulinspiegel im Blut an. Dies passiert, da Insulin gebraucht wird, um die Nährstoffe aus der Nahrung in die Zellen zu transportieren. Wenn wir dauerhaft zu viel Insulin im Blut haben, kann eine sogenannte Insulinresistenz entstehen. Wie Insulin genau funktioniert und was passiert, wenn man zu viel davon hat, könnt ihr in unserem Artikel über Insulin lesen.
  1. Kortisol
    Kortisol ist unser Stresshormon. Dieses Hormon hat unter anderem die Aufgabe unseren Blutzuckerspiegel ansteigen zu lassen. In Stresssituationen will der Körper schnellstmöglich viel Energie freisetzen, dies schafft er durch einen hohen Blutzuckerspiegel.
  1. Oxytocin
    Oxytocin nennt man auch das Kuschelhormon. Dieses Hormon ist eines der wichtigsten Hormone im Körper und hat Einfluss auf sehr viele Körpervorgänge. Ausgeschüttet wird es immer dann, wenn wir mit anderen sozialen Wesen interagieren. Dies kann eine Umarmung sein, Zeit mit Freunden verbringen, mit Haustieren spielen und natürlich, wenn wir kuscheln.

Wie beeinflussen sich diese Hormone?

Alle Hormone befinden sich dauerhaft in einem Zusammenspiel. Jedes Hormon wird durch eines oder mehrere andere Hormone beeinflusst. Man kann sich sowas wie eine Pyramide vorstellen. Die Basis bilden die Geschlechtshormone. Danach kommt das Insulin. Dies beeinflusst mit seiner Tätigkeit ebenso immer die Geschlechtshormone. So ist beispielsweise die Bildung von Testosteron abhängig von unserem Insulinspiegel. Ein gestörter Insulinhaushalt kann dadurch die Bildung von Testosteron beeinflussen. Und dies wiederum hat Auswirkungen auf die Bildung von Muskelmasse.

Nach Insulin kommt Kortisol. Durch die Freisetzung von Kortisol steigt unser Blutzuckerspiegel an. Dies hat zur Folge, dass Insulin ausgeschüttet wird. Das bedeutet, ein hoher Kortisolspiegel hat immer einen hohen Insulinspiegel zur Folge. Unabhängig von unserer Nahrungsaufnahme wird hier also das Insulin von einer anderen Seite beeinflusst.

An oberster Stelle der Hormon Hierarchie steht das Hormon Oxytocin. Eine Freisetzung von Oxytocin bewirkt eine Senkung des Kortisols. Das bedeutet, wir entspannen uns und bauen Stress ab. Dies wiederum wirkt sich auf die Senkung des Insulinspiegels aus.

Was hat dies nun mit meiner Ernährung zu tun?

Alle Hormone haben indirekt oder direkt auch Einfluss auf unsere Ernährung und unseren Energiehaushalt. So fühlen wir uns weniger müde, wenn unser Insulinspiegel nicht so stark schwankt. Dies können wir durch den Verzicht auf Zucker und Kohlenhydrate positiv beeinflussen. Wenn wir allerdings dauerhaft unter Stress leiden, wird immerzu Kortisol produziert. Dies kann ebenso Stress durch beispielsweise zu viel Sport sein. Das Kortisol lässt automatisch unseren Blutzuckerspiegel ansteigen, was eine Ausschüttung von Insulin zur Folge hat. Trotz einer vorteilhaften Ernährung kann also hier der Insulinspiegel nicht gesenkt werden. Und eine zu hohe Menge an Insulin macht uns das Abnehmen relativ schwer.

Im weiteren Schritt funktionieren die Geschlechtshormone nicht mehr richtig, da diese von Insulin und Kortisol beeinflusst werden. Es kann zu einer Über- oder Unterproduktion von Testosteron oder Progesteron kommen. Davon wiederum ist unser Muskelwachstum abhängig.

Daher ist es wichtig, immer alle Seiten zu betrachten und individuell alle Stellschrauben zu bearbeiten.

Will man nun seine Ernährung umstellen, mehr Energie haben oder einfach nur gesünder leben, sollte man nicht nur auf die reine Nahrungsaufnahme achten.

Wie kann ich meine Hormone positiv beeinflussen?

Kuscheln, Kuscheln und Kuscheln!

Ja- du hast richtig gehört! Durch das Kuscheln oder andere soziale Aktivitäten, schütten wir Oxytocin aus. Durch dieses Hormon lassen sich alle anderen genannten Hormone steuern und positiv beeinflussen. Und das Gute ist, man kann nie zu viel Oxytocin haben.

Also schnappt euch euren Partner, Freund, ein Familienmitglied oder ein Haustier und knuddelt mal wieder so richtig!

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